Habsburg - Vom Guldiner bis zur Krone

Wiener Münzensalon in 1010 Wien

Sie waren die wohl bedeutendste Herrscherdynastie der österreichischen Monarchie: die Habsburger. Durch ihre kluge Heiratspolitik („Bella gerant alii, tu felix Austria nube“) knüpften sie vom Mittelalter bis zur Neuzeit ein engmaschiges Netz dynastischer Verbindungen und prägten so auch die europäische Münz- und Geldgeschichte entscheidend mit.

Im Wiener Münzensalon haben wir viele seltene historische Münzen aus dem Zeitraum 1500-1848 für Sie zusammengetragen, schauen Sie sich das an !

Vom Sigismund-Taler bis zum Konventions-Taler

Die erste österreichische Talermünze (Guldiner) wurde 1486 von Erzherzog Sigmund dem Münzreichen in Hall in Tirol geprägt. Durch die so genannte Reichsmünzordnung kam es in Folge rasch zu einer geldgeschichtlichen Teilung des Römisch-Deutschen Reiches in einen Norden mit Talerrechnung und einen Süden mit Gulden. 1750 wechselte Österreich sein Münzsystem zu einem 20-Gulden-Fuß, der als Gegenstück zum preußischen 14-Taler-Fuß gedacht war. 1753 wurde auf Grundlage dieses Fußes eine Münzkonvention mit Kurbayern geschlossen und der Konventions-Taler eingeführt.

Münzen von größtem historischem Wert

Die Münzen des Hauses Habsburg aus der Zeit zwischen 1500 und 1848 haben einen besonders hohen historischen Wert.  Die Habsburger Herrscher waren bis auf eine Ausnahme (der Wittelsbacher Karl VII.) auch Kaiser des Römisch Deutschen Reichs bis 1806, und damit auch die wichtigsten Persönlichkeiten über mehr als 400 Jahre und geben einen guten Einblick in die jeweilige Zeit. Im Wiener Münzensalon können Sie anhand von prachtvollen Prägungen in diese faszinierende Epoche eintauchen.

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